05 | 09 | 2010
Aktuelles


Workshop 2009 Drucken E-Mail

Das Netzwerk Versorgungskontinuitaet in der Region Osnabrueck e.V., die Fachhochschule Osnabrück und die GMDS AG Informationsverarbeitung in der Pflege laden ein zu einem gemeinsamen Workshop unter dem Motto:

ePflege - IT als Motor der Professionalisierung


Datum:    Donnerstag, 05.11.2009

Zeit:    14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ort:    Fachhochschule Osnabrueck, Raum CN 0001

Weitere Informationen finden Sie hier

Anmelden können Sie sich einfach per EMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Die Gesundheitsministerkonferenz hat im Sommer diesen Jahres die Errichtung eines elektronischen Gesundheitsberuferegisters (eGBR) auf der Grundlage eines Staatsvertrages mit Sitz in Bochum endgültig beschlossen. Mit dem eGBR kommt der Heilberufsausweis (HBA) für Pflegekräfte in Deutschland. Eine Nachricht mit weitreichender Bedeutung für die Pflege. Denn mit dem HBA erhalten Pflegekräfte Zugang zu den Daten und Anwendungen der Gesundheitstelematik im Umfeld der elektronischen Gesundheitskarte und werden  Dokumente zukünftig rechtssicher elektronisch signieren können. Eine Möglichkeit, die lange Zeit nur für Ärzte und Apotheker vorgesehen war.
Mit dem HBA erhalten Pflegekräfte somit die Eintrittskarte in die Gesundheitstelematik und die Welt der computer- gestützten Anwendungen.
Ist dies eine positive Entwicklung oder führt der HBA zu einer Entmündigung und Deprofessionalisierung der Pflegekräfte? Welche Möglichkeiten der IT- Unterstützung in der Pflege sind heute überhaupt schon möglich oder zukünftig denkbar? Wie kann IT eine Versorgungskontinuität in der Praxis unterstützen?

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben sich über die aktuellen Entwicklungen kompetent informieren zu lassen und laden Sie herzlich ein, mit Experten aus Wissenschaft, Verbänden und Herstellern über die Bedeutung für die Pflege zu diskutieren.

 
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Die elektronische Gesundheitskarte – eine Erfolgsgeschichte für die Gesundheitsberufe?

- Workshop des Netzwerks Versorgungskontinuität an der FH Osnabrück mit hochkarätiger Besetzung zieht positive Bilanz -

 

Die negativen Schlagzeilen über die Verzögerungen und politischen Querelen rund um die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland sind hinreichend bekannt. Dabei konnte das Großprojekt eGK bislang zwei stille Erfolge verbuchen, die in den Schlagzeilen fehlen: ein sicheres technisches Zugriffskonzept auf Gesundheitsdaten über den Heilberufsausweis für Ärzte und Apotheker und eine Ausweitung der Ausgabe von Heilberufsausweisen auf alle Gesundheitsberufe.

Moderator Dr. C. Giehoff eröffnet den Workshop des Netzwerks

Unter dem Motto „Heilberufsausweis – der Schüssel zur vernetzten Versorgung“ luden daher das Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. zusammen mit der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissensc haften der Fachhochschule Osnabrück und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie zu dem diesjährigen Workshop des Netzwer ke s Versorgungskontinuität am 6. November 2008 ein.

Hochkarätige Referenten wie Dr. Jürgen Faltin vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit, Prof. Dr. Martin Staemmler von der Fachhochschule Stralsund und Dr. Monika Rausch, Sprecherin der „Interessengemeinschaft eGBR der Gesundheitsberufe in Deutschland“ zeigten den ca. 70 TeilnehmerInnen die Chancen für die Einbindung aller Gesundheitsdienstleister in den elektronischen Kommunikationsprozess zur Patientenversorgung auf.

 

Zentrales Element der Einbindung stellt der elektronische Heilberufsausweis mit seiner Signaturfunktion dar, der für die Gesundheitsberufe – wie die Bundesländer beschlossen haben – durch das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR) herausgegeben wird. Ärzte und Apotheker erhalten den Heilberufsausweis weiterhin nicht über das eGBR, sondern letztlich über ihre Kammern. „Ohne ein Gesundheitsberuferegister hätten die Pflegekräfte, Hebammen, Therapeuten und Gesundheitshandwerker“, so Dr. Faltin, einer der maßgeblichen Architekten des eGBR, „gar keine Chance, an einen Heilberufsausweis heranzukommen.“ Damit wäre die große Anzahl der Gesundheitsberufe mit ihren 2,3 Mio. Angehörigen von dem elektronischen Informationsfluss abgeschnitten. Um das eGBR und den Heilberufsausweis voranzutreiben hatten sich Anfang 2008 die maßgeblichen Verbände von Gesundheitsberufen zur Interessengemeinschaft eGBR zusammengeschlossen. Sie fordern, wie Frau Dr. Rausch in ihrem Referat deutlich machte, eine fachliche Mitgestaltung des neu zu gründenden Registers. Geht es nur dem Gesetz nach, liegt das Register in der alleinigen Regie der Länder. Ohne Heilberufsausweis keine elektronische Gesundheitskarte und umgekehrt: beide Entwicklungen sind gesetzlich und technisch eng miteinander verwoben. Professor Staemmler erläuterte die komplexen Zusammenhänge aus Sicht der Informatik - auch für Nichtexperten verständlich. In Sachen Einschätzung der aktuellen Lage wurden seine Ausführungen durch einen Bericht über die Testregion Bochum-Essen des Telematikbeauftragten der Knappschaft, Dieter Zöpfgen, unterstützt. Auf zeitliche Prognosen über die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ließen sich weder Herr Staemmler noch Herr Zöpfgen ein. Denn die technischen Details sind es häufig, die den praktisch Tätigen Kopfschmerzen bereiten, wie Herr Dr. Thiele bereits in seiner Begrüßung und Herr Dr. Unnewehr aus ärztlicher Sicht zu berichten wussten. Die Gesundheitskarte darf, so die beiden Ärzte, zu keinem Instrument der Bürokratie werden.

Dass der Workshop des Netzwerkes Versorgungskontinuität in den Räumlichkeiten der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften stattfand, ist kein Zufall. Die Fakultät bildet seit Jahren in ihren Studienprogrammen unterschiedliche Akteure im Gesundheitswesen aus und hat in den letzten Semestern neue spezifische Bachelor- und Masterangebote geschaffen, die Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, Hebammen, Logopäden und Managern im Gesundheitswesen zugute kommen. Auch in der Forschung konnte sie die Klammer um die Gesundheitsberufe legen. So ist das Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V., dem alle großen – wie Klinikum, Marienhospital, Diakoniewerk u.v.a. - und viele kleine Gesundheitseinrichtungen der Region angehören, aus einer Serie von Forschungsprojekten von Prof. Dr. Ursula Hübner entstanden.

Vieles ist durch die elektronische Gesundheitskarte und die Heilberufsausweise in Deutschland in Bewegung gekommen, manches Technische, vieles Organisatorische. Und dazu zählt auch die Chance für eine neue Rolle der Gesundheitsberufe in der Patientenversorgung, so der Moderator der Veranstaltung, Dr. Carsten Giehoff von den Corantis-Kliniken.

 
Schirmherrschaft des Deutschen Pflegerates Drucken E-Mail

Der Deutsche Pflegerat übernimmt die Schirmherrschaft über die Arbeiten der Fachhochschule Osnabrück und des Netzwerks Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. zu einem Standard für den elektronischen Pflegebericht


Osnabrück, 19.07.08.

Der Deutsche Pflegerat hat die Schirmherrschaft für die gemeinsamen Entwicklungen der Fachhochschule Osnabrück und des Netzwerkes Versorgungskontinuität zu einem bundesdeutschen Standard für den elektronischen Pflegebericht (ePflegebericht) übernommen.

Ziel des Projekts, das durch Landesmittel gefördert wird, ist es, die inhaltlichen und strukturellen Vorgaben in Form eines Basisdatensatzes für einen standardisierten elektronischen Pflegebericht in 2008 zu erarbeiten und bundesweit zu konsentieren.

Der Pflegebericht gehört zur zentralen Abschlussdokumentation bei Verlegung oder Entlassung eines Patienten. Er bildet in seiner elektronischen Form einen zentralen Baustein der Gesundheitstelematik in Deutschland. Die inhaltlichen Elemente des elektronischen Pflegeberichts wurden unter der Führung der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen (Ltg. Frau Prof. Dr. U. Hübner) mit den Mitgliedseinrichtungen des Netzwerks Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. entwickelt.

Aktuell wurden die Resultate von Frau Prof. Dr. U. Hübner, Herrn Dipl.-Kfm. (FH) D. Flemming und Herrn Dipl.-Pflegewirt (FH) B. Sellemann auf dem Hauptstadt-Kongress Medizin und Gesundheit 2008 in Berlin, sowohl in einem Konsensus-Workshop als auch in einem Vortrag vorgestellt.

 
Workshop 2008 Drucken E-Mail

Das Netzwerk Versorgungskontinuitaet in der Region Osnabrueck e.V., die Fachhochschule Osnabrück und die GMDS AG Informationsverarbeitung in der Pflege laden ein zu einem gemeinsamen Workshop unter dem Motto:

Heilberufsausweis: Der Schluessel zur vernetzten Versorgung


Datum:    Donnerstag, 06.11.2008

Zeit:    14:00 Uhr - 18:30 Uhr

Ort:    Fachhochschule Osnabrueck, Raum CN 0001

Aktuelle Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier: Workshop 2008

 
Das Netzwerk Versorgungskontiniutät auf dem Hauptstadtkongress 2008 Drucken E-Mail
Das Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. konnte den Basisdatensatz für den elektronischen Pflegebericht auf dem Hauptstadt- Kongress Medizin und Gesundheit 2008 (04.06.08 - 06.06.08) in Berlin erneut vorstellen.
In der Lounge des Deutschen Pflegerates e.V. (DPR), die der DPR dem Netzwerk dankenswerter Weise im Rahmen der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt hatte, wurde ein weiterer Konsensus- Workshop von Frau Prof. U. Hübner, D. Flemming und B. Sellemann veranstaltet. Die Teilnehmer bestätigten die vorgestellten Ergebnisse und regten darüber hinaus mögliche optionale thematische Erweiterungen des Datensatzes für einen späteren Zeitpunkt an.
Im Anschluss an den Konsensus- Workshop stellte Frau Prof. U. Hübner die Arbeiten zum Standard für den elektronischen Pflegebericht darüber hinaus im Rahmen der Session "Informationstechnologien in der Pflege".
Neben Frau Prof. Dr. Hübner referierten und diskutierten u.a. auch Herr Prof. Dr.- Ing M. Staemmler (FH Stralsund) und Herr Westerfellhaus (DPR). Beide werden auf dem Workshop des Netzwerks Versorgungskontinuität über aktuelle Entwicklungen im Umfeld des Heilberufs- bzw. Berufsausweises berichten.

Unter dem Motto "Heilberufsausweis - Der Schlüssel zu vernetzten Versorgung" findet der Workshop am Do, 06.11.08, ab 14:00 Uhr in der Fachhochschule Osnabrück statt. Anmelden können Sie sich hier auf den Seiten des Netzwerks.
 
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